Roulette

Roulette ist das am weitesten verbreitete Glücksspiel, welches in den Casinos angeboten wird. Doch auch als Onlinespiel wird dieses Glücksspiel immer populärer. Bei diesem Spiel, egal ob online oder im Casino, sollte man immer darauf achten, dass „das Roulette“ das Spiel bezeichnet, jedoch „die Roulette“ die Roulettemaschine, mit der das eigentliche Spiel stattfindet.

Um in die Materie eintauchen zu können, sollte man sich in erster Linie das französische Roulette anschauen. Dieses wird normalerweise an Doppeltischen gespielt. Der Tisch ist mit einem langen grünen Tuch bespannt. In der Mitte befindet sich dabei der Roulettekessel, der in einer Vertiefung eingelassen worden ist. In einer virtuellen Darstellung ist der Aufbau selbstverständlich der Gleiche. In den neuesten Onlinespielen wird die Darstellung auch immer realer.

In einem Casino wird jeder Tisch, an dem Roulette gespielt wird, von acht Angestellten betreut. So befindet sich der Zylinder in der Mitte von vier Angestellten, an den beiden Kopfenden sitzt jeweils ein weiterer Croupier und für jede Tischhälfte ist ein eigener sogenannter Chef de table zuständig. Heutzutage spielt man vorwiegend an sogenannten Einfachtischen. Dieser Tisch wird dann lediglich von vier Mitarbeitern des Casinos betreut. Bei einem Onlinespiel fällt diese Betreuung selbstverständlich weg, da dies alles elektronisch geregelt wird. Jedoch kann man in einigen Fällen auch Personen erkennen, die eben diese Mitarbeiter darstellen und einfach nur Bezug zum wahren Spiel darstellen sollen. Der Roulettekessel befindet sich an einem Ende des Einfachtisches, so; , dass lediglich ein Tablau vorhanden ist, welches sich in der Mitte des Tisches befindet.
Die Roulettemaschine, welche häufig auch als Kessel bezeichnet wird, befindet sich in einer Schüssel, die in den Tisch eingelassen wurde. Eine drehbare Scheibe, die sich in der Schüssel befindet, besteht aus 36 abwechselnd roten und schwarzen Nummernfächern sowie einem 37. grün gekennzeichneten Fach, welches die Null darstellen soll. Früher wurde die Rouletteschüssel aus Ebenholz gefertigt. Heute greift man vielfach eher auf Kunststoff zurück. Mit Hilfe eine Kugel, welche früher aus Elfenbein gefertigt wurde, bestimmt man die Gewinnzahl.

Ziel des Spieles ist es, sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt, die Zahl zu bestimmen, auf die die Kugel fällt, bevor die Drehscheibe betätigt wird. Ein Croupier bittet die Spieler mit einer bestimmten Aufforderung zu ihren Einsätzen. Entweder machen das die Spieler selber oder sie bitten einen Croupier dies zu tun. Dabei nennen sie die Zahl oder Zahlengruppe, auf die man setzen möchte. Auch hier gibt es ein Minimum und Maximum an Einsätzen, welche nicht unterschritten beziehungsweise überschritten werden dürfen.
Die Kugel wird bei Betätigung der Drehscheibe gegen die Drehscheibe in den Zylinder geworfen. All dies erfolgt selbstverständlich durch einen Croupier, in der virtuellen Welt bei den Onlinespielen durch den Computer. Nach Ansage des Croupiers darf nicht mehr gesetzt werden. Bleibt die Kugel in einem Fach liegen, wird von diesem die Gewinnzahl und Farbe genannt. Des Weiteren werden auch die weiteren Gewinnchancen benannt. Erst werden verlierende Einsätze eingezogen. Diese werde als Masse bezeichnet. Erst danach werden Gewinner ausbezahlt. Das heißt, bei dem Roulette, egal ob online oder im Casino, handelt es sich um ein Spiel, welches nicht viel mit Können zu tun hat. Lediglich das Glück muss auf der richtigen Seite stehen.

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