Betrügen als Dealer beim Poker

Wer dachte, man kann nur beim Mischen und Abheben betrügen, kennt die Profispieler noch lange nicht. Auch beim Austeilen selbst, kann so einiges passieren. Wie immer wird man als Anfänger nichts davon mit bekommen. Auch Pokerstars, die sich mit solchen Betrügereien noch nie auseinandergesetzt haben, werden sich schwer tun, das zu erkennen. Aber es gibt sie trotzdem. Die kleinen falschen Betrüger, die alles dafür tun würden, um an denn heiß geliebten Pot ran zu kommen. Falsch austeilen funktioniert aber nur, wenn zu vor auch wirklich falsch gemischt und abgehoben wurde. Das sind Vorgänge, die gar nicht mal so leicht sind. Wer Memory nicht spielen kann, wird hier auf jeden Fall scheitern. Denn der Jenige, der austeilt, muss sich alle Karten merken.
In der Pokersprache spricht man von einem „bottom deal“ und „second deal. “Beides sind Falschausteil-Methoden, die in Pokerkreisen sehr bekannt, aber natürlich nicht beliebt sind. Zu mindestens nicht bei den Geschädigten Mitspielern, die davon keine Ahnung haben.

Bottom Deal – die erste Variante;

Bei diesem Trick wird statt der obersten Karte, mit der untersten angefangen aus zu teilen. Ausgeteilt wird immer mit der rechten Hand. Das Deck selbst liegt in der linken Hand, bevor es verteilt wird. Die erste oberste Karte wird ein wenig mit dem Daumen nach außen geschoben. Der Ringfinger schiebt die unterste Karte so weit, wie die Oberste liegt, nach vor. Sobald die rechte Hand nach links greift, zieht der Daumen der linken Hand, die obere Karte wieder zurück zum Stapel. Der rechte Daumen und der Mittelfinger nehmen zur gleichen Zeit die unterste Karte. Diese wird dann auch ausgeteilt.

„Second Deal“ – die zweite Variante:

Beim second Deal geht es darum, die zweite Karte vom Deck aus zu teilen. Die Karten werden ganz normal zum Austeilen vorbereitet. Man hält sie in der Hand und möchte beginnen. Nicht ganz, denn der linke Daumen übernimmt die obere Schmalkante, diese wird zurückgeschoben, so berührt der Daumen automatisch die zweite Karte im Deck. Diese werden der anderen rechten Hand hingeschoben. Der Daumen der linken Hand zieht in dem Moment die oberste Karte zurück in den Stapel. Sofort nimmt die rechte Hand die zweite Karte und teilt diese ganz normal den Mitspielern aus. Der ganze Vorgang wird solange wiederholt, bis man die oberste Karte selbst behalten kann.
Der „Second Deal“ scheint nicht so schwer zu sein. Das Austeilen an sich ist eigentlich ganz leicht. Nur das Mischen und Abheben zuvor stellt eine Herausforderung dar, die nicht jeder gewachsen ist. Wer beim Kartenspielen betrügen will, muss auch dafür üben. Es ist auch noch kein Betrüger vom Himmel gefallen. Betrügen ist aber eigentlich nicht nötig. Das Spiel soll schließlich Spaß machen und nicht zu Ärger führen. Wer den Pot nicht ehrlich gewinnen kann, muss wohl oder übel noch mehr lernen und sein Glück schmieden. Pokern ist ein Spiel und keine Geldmaschine, die man nach Lust und Laune anzapfen kann. Leider verwechseln dies viele Menschen. Wer schnell Geld braucht, soll arbeiten gehen. Weil auf diese Weise, wird man am Ende noch ärmer sein. Das ist garantiert.

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